Sehenswertes


Altes Rathaus Arnoldshain

Geschichte inside

Früher war es Rathaus mit integriertem Backhaus, Schule und Spritzenhaus. Um 1800 wurde das Gebäude erbaut. Heute ist es Sitz des Geschichtsvereins, der das Haus als Heimatmuseum und Gemeindearchiv nutzt. Spannende Ausstellungen, Foto-Vernissagen und interessante Lesungen finden im alten Rathaus statt.

Rathausplatz 1 | Schmitten Arnoldshain


Bassenheimer Palais

Blick auf den Markusplatz.

Unterhalb der Reifenberger Burg liegt der Bassenheimer Renthof. Gebaut wurde er in den Jahren 1768 bis 1770 für den Grafen Johann Maria Rudolf Waldbott zu Bassenheim. Baumeister war Johann Friedrich Sckell aus Weilburg. Das historische Gebäude ist nach einer bewegten Geschichte in guten Händen gelandet. Familie Eschweiler, die privaten Eigentümer, haben jahrelang liebevoll und aufwändig das Palais renoviert. Dabei kamen unter Putz und Farbe Original-Fresken und Wandmalereien aus der Barockzeit zu Tage - zum Beispiel ein Blick auf den Markusplatz mitten im Taunus. Glückwunsch zum Hessischen Denkmalschutzpreis 2013!

Oberreifenberg


Bischerhäusje

Die gelbe Tausch-Bücherei

Vor 60 Jahren gab es schon eine Leihbücherei in Treisberg. Damals im Dorfgemeinschaftshaus im Ortskern. 2012 hatte der engagierte und kreative Heimatverein in Treisberg die Idee, wieder eine „Bücherei“ zu gründen – diesmal eine Tausch-Bücherei. Eine ausrangierte Telefon-Zelle wurde ersteigert, geholt, aufgestellt und zu einer Bücherbox umgebaut. „Ein Buch für ein Buch“ heißt die Devise. Bücher sollen nicht verstauben, sondern wandern. Jeder, der sich ein Buch aus der Zelle nimmt, legt ein anderes rein. So findet man eine stetig wechselnde Literaturauswahl vom Roman, Krimi, Reiseführer, Sachbücher bis hin zu Kinderbüchern und sogar englischen Romanen – alles außer Telefonbücher. Vor der Zelle steht eine Parkbank, auf der man ab und an eifrig lesende Besucher sieht. Wolfgang Ettig vom Heimatverein kümmert sich um die Bücherbox. Wenn man seine Lieblings-Bücher der Allgemeinheit spenden möchte, kann man sie im Leiweg 22 bei Ettigs abgeben oder direkt vor Ort im Bischerhäusje deponieren. Die Bücherbox - eine grandiose Idee und ein Grund mehr, mal wieder in Treisberg vorbeizuschauen.

Hunoldstaler Straße 12 | Schmittten Treisberg


Burg Reifenberg

Wo Ritter Phillip Ludwig wohnte

In Oberreifenberg liegt die 1331 zum ersten Mal urkundlich erwähnte und im 14. Jahrhundert ausgebaute Burg - 625 Meter hoch in einer exponierten Stelle. Die Angriffsseite schützt eine 43 Meter lange und 4 Meter breite Schildmauer. Hier liegt der Kern der Herrschaft Reifenberg (alte Schreibweise „Riffenberg“). Das Geschlecht der Reifenberger ist übrigens verwandet mit den Hattsteinern. Seit 1995 verhindert der Burgverein den Verfall der Burg. Das Bauwerk ist heute gut erhalten und der sechsgeschossige Wohnturm ist öffentlich begehbar. Ein Glasdach schützt die Spitze, die in den Fels gehauene Pulverkammer und der Kirchkeller, der auch für Veranstaltungen geöffnet wird, gehören zum dem Burgareal. Der Burgverein bietet auch auf Anfrage Burgführungen an und zum Verein gehört eine mittelalterliche Tanzgruppe, die Härmeleins, die jedes Jahr zum Tag der offenen Burg einlädt.


Burgruine Hattstein

Die Überreste der Raubritter

Von der Reifenberger Burg circa 2 Kilometer Weil flussabwärts findet man die Burg Hattstein. Mitten im Wald, am nördlichen Sängelberg, schlecht ausgeschildert, fast verfallen und vergessen steht die Ruine. Der große Halsgraben und Mauer-Reste der Schildmauer sind noch erkennbar und begehbar. Vieles erinnert an die Bauweise der Reifenberger Burg, aber kleiner. Wann genau die Burg gebaut wurde ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich vor der Reifenberger Burg. Es wird vermutet, dass die Stammburg Hattstein zu klein und so die größere Reifenburger Burg gebaut wurde. Die Hattsteiner Ritter waren im 14. Jahrhundert Raubritter und an diversen Fehden beteiligt. Seit 1767, dem Niedergang der Hattsteiner, wurde die Burg nicht mehr renoviert. Heute ist sie ein Glücksfall für Kinder-Abenteuer-Ausflüge. Ein mythischer Ort ohne Eintrittsgeld.


Cafe Pension Henrich

Unwiderstehlich gut

Dorothee Marx geborene Henrich, genannt Dorle, die Besitzerin des Cafes, ist eine echte Konditorin mit Leidenschaft und Hingabe. Sie liebt es, die schönsten Torten, exquisite Pralinen, unwiderstehlichen Kuchen (am besten Streuselkuchen) und diverses Süßwerk zu kreieren. Vom Osterhasen bis zum Weihnachtsplätzchen, alles ist handgemacht und mit Liebe und guten Zutaten hergestellt. Nikolaus Henrich gründete 1930 eine Gaststätte mit einer Bäckerei. 1940 kam eine Pension dazu. 1959 übernahmen Klaus Henrich und seine Frau Margarete das Haus und bauten an. Ein Saal, der heute noch Raum bis zu 60 Personen bietet, dient als Veranstaltungsort für diverse Festivitäten. Das Cafe ist auch eine Pension Garni. In ruhiger Ortslage kann man 5 Einzelzimmer, 3 Doppelzimmer und 3 Mehrbettzimmer buchen. Die Zimmer sind einfach ausgestattet und verfügen über Dusche/WC, TV und teilweise Balkon.

Mo., Mi. - Sa.
11:00 - 18:00 Uhr
So. und Feiertage
12:30 - 18:00 Uhr
Dienstag
Ruhetag

T: 06084/2296 | F: 06084/952864 | Taunusstrassse 1 | Schmitten Arnoldshain
E: info [at] cafe-pension-henrich.de

www.cafe-pension-henrich.de


Feldberg

Unser Wahrzeichen

Gut erkennbar und immer ein lohnendes Ausflugsziel. Unser Feldberg - mit 880 m die höchste Erhebung im Taunus. Für jeden gut sichtbar, der große Sendeturm und drei Feldbergtürme. Einer dient als Aussichtsturm und bietet einen grandiosen Weitblick zu den Bergen des Odenwaldes in den Süden. Einen beeindruckenden Blick Richtung Norden in den Hintertaunus hat man vom Brunhildesfelsen. Der Feldberg ist schon immer ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer und Radfahrer. Auf der Wiese finden jedes Jahr ein Turnfest statt, ein Schlittenhunde-Rennen, ein Drachenfest. Der große Spielplatz im Stile eines Römer-Kastells ist ganzjährlg geöffnet. Und ein ganz besonderes Angebot von Schmitten: Heiraten ganz oben. Das höchste Standesamt Hessens hat noch Termine frei. Trau dich.


Gertrudis Kapelle

Ein Ort zum Verweilen

Die Kapelle ist die letzte Ruhestätte des letzten Reifenberger Ritters Phillip Ludwig. Er wurde dort 1730 bestattet – 44 Jahre nach seinem Tod. Neben Philipp Ludwig ist auch Casimir Graf Waldbott von Bassenheim in der Kapelle bestattet, der für seinen Onkel die Kapelle errichten ließ. Den Namen Gertrudiskapelle trägt sie seit 1934. 1926 schlug ein Blitz in die Kapelle ein und beschädigte sie stark. Der Arzt Dr. Heinrich Burkard finanzierte die Sanierung im Jahr 1934. Im Andenken an Gertrude Burkard, der Mutter von Heinrich Burkard, wurde die Kapelle der Heiligen Gertrud geweiht. Die Lage der Kapelle ist einzigartig. Ein großartiger Fernblick und die längste Parkbank im Taunus. 20 verliebte Pärchen, die den Sonnenuntergang genießen wollen, passen bequem auf diese Bank.


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Katholische Kirche St. Georg

Die höchst gelegene Kirche im Taunus

Die katholische Kirche St Georg Oberreifenberg ist die höchst gelegene Kirche im Taunus – auf 609m über NN. Gebaut wurde sie 1845 bis 1855. Der Diezer Architekt Heinrich Velde entwarf den ursprünglichen Bau. 1862 folgte eine Erweiterung, die das Bistum Limburg veranlasste. 1955 wurde die Kirche erstmals renoviert. Die auf Felsstein erbaute Kirche erhielt damals einen Außenputz. Das freihängende Kirchenkreuz und die Statue des heiligen Georgs, dem Namensgeber des Gotteshauses, im Innenraum der Kirche, sind ein Besuch wert.

T: 06082/3179 | Schulstr. 1 | Schmitten Oberreifenberg


Laurentiuskirche Arnoldshain

Die Älteste

Die Arnoldshainer Kirche ist das älteste noch genutzte Bauwerk im Hochtaunus. In einer Urkunde wird die Kirche 1215 genannt im „Rotulus Omnium iurium“ (Verzeichnis aller Rechte). Sie ist aber deutlich älter, die Grundmauern werden auf das Jahr 1100 datiert. Die Laurentiuskirche war die Hauptkirche der Ritter von Hattstein. Ab 1300 bekam die Kirche eine eigene Pfarrei. Der erste Pfarrer, der namentlich überliefert ist, wurde 1492 genannt. Die Marienglocke wurde 1488 gegossen. Um 1470 entstand das dreiteilige Glasfenster hinter der Orgel. Dieses gotische Kirchenfenster im oberen Chor der Kirche zeigt das Reifenberger Wappen. Kurios daran ist der Ritterhelm mit den Eselsohren, mit dem der Sage nach ein Reifenberger Ritter geehrt worden sein soll, der in Italien auf einem Esel reitend eine Brücke verteidigt hatte, nachdem sein Pferd schon dem Scharmützel zum Opfer gefallen war. Die mittlere Darstellung zeigt St. Georg, der mit dem Drachen kämpft, rechts ist ein Falkner abgebildet. Trotz zahlreicher Renovierungen ist ein alter Teil erhalten geblieben.

Kirchgasse 17 | schmitten Arnoldshain

www.kirche-arnoldshain.de


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Pferdskopf

Der komplette Überblick

Ein Ort, von dem aus man zum Hunsrück über den Westerwald bis zur Rhön schauen kann? Wo man einen Blick auf den westlichen Hintertaunus und kompletten Taunushauptkamm und Feldbergkamm hat? Bei günstiger Wetterlage ist das möglich auf dem Pferdskopf-Turm. Der 34m hohe Aussichtsturm liegt auf 600 m oberhalb von Treisberg. Der Umlandverband Frankfurt hat den Turm 1987 gebaut. Am Fusse stehen Picknickbänke, die zum Ausruhen einladen.


Römisches Feldbergkastell

Ausflug in die Antike

Der Limes, der Grenzwall des Römischen Reiches, ist ein Unesco-Weltkulturerbe und ein wichtiger Teil von Schmitten. Unser Limes ist nicht nur landschaftlich reizvoll gelegen, sondern auch informativ ausgebaut. Für einen kleinen Familien-Auflug bietet sich das gut renovierte Feldberg-Kastell an. In diesem Aussenposten lebten schätzungsweise 20 bis 80 Römer. Errichtet wurde es im 2. Jahrhundert n.Chr. Vom Kastell aus startet ein Lehrpfad von 3,5 km. An elf Anlaufstellen kann man sich informieren, wie vor 2000 Jahren die römischen Legionäre und ihre Familien hier lebten. Aber auch Themen zu Geologie und Naturschutz sind zu finden. Auch im höchstgelegensten Teil des Limes war Wasser sehr wichtig. Denn das römische Bad der Kolonie lag direkt unterhalb des Feldberges, in der Nähe der Weilquelle. Für frisches Nass war also stets gesorgt.


saalburg


Wiegerfelsen

Dr. Wieger und die gute Luft

Ein Felsvorsprung, der einen schönen Panorama-Blick über Schmitten bietet, ist nach Dr. Wieger benannt. Der praktische Arzt, der 1883 nach Schmitten kam, erkannte schon früh die gute Luft vor Ort. Ihm ist es zu verdanken, dass heute Schmitten immer noch ein staatlich anerkannter Luftkurort ist. Er gründete 1883 den Kurverein, richtete eine Postverbindung nach Oberursel ein und machte Schmitten für Gäste so attraktiv, dass sich ein heimischer Tourismuszweig entfalten konnte. Durch diverse Feldbergfeste und Feldbergrennen sowie die Arbeit der Taunusklubs, die die Wanderwege und Schutzhütten pflegten, wurde Schmitten ein beliebtes Ferien- und Freizeitziel. Sogar prominente Besucher wie Kaiser Wilhelm II. oder die Zarenfamilie besuchten den Feldberg.